22 km nördlich ist in den letzten Jahren das lagunenartig angelegte, mondäne Hotelkomplexgebiet El Gouna entstanden, eine Einzelleistung eines ägyptischen Investors.
Im Süden liegen Makadi Bay, Soma Bay, Safaga (60 km), der Hafenstadt des Osmanischen Reiches al-Qusair (207 km) und Marsa Alam (271 km). Die administrative Grenze zum Sudan ist bei asch-Schalatin erreicht, die bilateral umstrittene physische Grenze liegt noch 140 km weiter südlich. Das Gebiet vor allem nördlich von Marsa Alam wird durch ein staatliches Entwicklungsprogramm gefördert und soll in den nächsten Jahrzehnten Hurghada ablösen.
Das hohe Touristenaufkommen übertrifft die einheimische Bevölkerung nicht nur in der Hauptsaison um ein Vielfaches. Dennoch hat sich durch die moslemische Kultur und der dadurch bedingten eher zögerlichen Ausgabe von Alkohol an der breiten Strandpromenade Sheraton Road in as-Siqala und in der verkehrsberuhigten Zone in ad-Dahar kein ausgeprägtes Nachtleben ausgebildet.
Feriendörfer und Hotels bieten Wassersportmöglichkeiten für Windsurfer, Segler, Hochseeangler, Taucher und Schnorchler an 20 km Stränden mit feinem weißen Sand, die durch Abzäunungen fast nur von den Hotels zugänglich sind.